Typ

Suchbegriff: Presseinformation

Die US-Notenbank hat drei Vollstreckungsmaßnahmen gegen Credit Suisse und JPMorgan eingestellt und die Einverständniserklärungen im Zusammenhang mit mutmaßlichen illegalen Finanzpraktiken und Versäumnissen bei der Handelsüberwachung aufgehoben, was für beide Großbanken eine positive regulatorische Entwicklung darstellt.
Die Beschlagnahmung eines venezolanischen Öltankers durch die USA wird als strategischer Fehlgriff kritisiert, der nach hinten losgehen könnte, indem er die weltweiten Vorräte an Schweröl verknappt, den Raffinerien an der Golfküste schadet, Venezuelas Hinwendung zu China und Russland beschleunigt und einen größeren Konflikt riskiert, ohne Washington einen strategischen Vorteil zu verschaffen.
Der ukrainische Sicherheitsdienst (SBU) führte einen Langstrecken-Drohnenangriff auf das russische Offshore-Ölfeld Vladimir Filanovsky im Kaspischen Meer durch und legte damit die Produktion der wichtigen Lukoil-Anlage lahm. Dies ist der erste Angriff der Ukraine auf Anlagen zur Gewinnung von Kohlenwasserstoffen im Kaspischen Meer und zeigt, dass sie nun in der Lage ist, auch weit von der Front entfernte Teile der russischen Wirtschaftsinfrastruktur anzugreifen. Der Angriff birgt neue Risiken für die globalen Energiemärkte und die wichtige Route des Kaspischen Pipeline-Konsortiums und könnte die Auswirkungen des Konflikts auf die Ölversorgung und die Ölpreise verschärfen.
Die Schweizerische Nationalbank behielt ihren Leitzins im Dezember 2025 bei 0 % bei und verwies dabei auf eine etwas geringer als erwartete Inflation, während sie die mittelfristigen Inflationsprognosen weitgehend unverändert ließ. Das Schweizer BIP schrumpfte im dritten Quartal vor allem aufgrund der Volatilität der Pharmaindustrie, aber die Wirtschaftsaussichten haben sich mit einem erwarteten Wachstum von knapp 1,5 % für 2025 leicht aufgehellt. Die Bank beobachtet weiterhin die globalen wirtschaftlichen Risiken, insbesondere die Handelspolitik der USA, und behält gleichzeitig die Preisstabilität als ihr vorrangiges Ziel bei.
Das Permbecken wird voraussichtlich einen Rekordproduktionshöhepunkt erreichen, befindet sich jedoch in einer Übergangsphase zu einer ausgereiften, technologieorientierten Phase, die von Supermajors wie Exxon und Occidental angeführt wird. Dabei sorgen verbesserte Ölgewinnung und Effizienzsteigerungen für eine stabile Produktion statt für einen Rückgang.
ExxonMobil setzt über 40 proprietäre „stapelbare Technologien” ein, um die Wirtschaftlichkeit der Schieferförderung zu verbessern. Das Ziel ist es, die Ressourcenausbeute im Permbecken zu verdoppeln und bis 2030 zusätzliche Einnahmen in Höhe von über 14 Milliarden US-Dollar zu erzielen. Der integrierte Ansatz kombiniert Petcoke-Proppant-Technologie, Optimierung der Bohrlochabstände und eine produktionsähnliche Umsetzung, um die Kosten auf 30 US-Dollar pro Barrel zu senken und gleichzeitig die Effizienz der Ölförderung zu steigern.
Coca-Cola gibt bekannt, dass COO Henrique Braun im März 2026 die Nachfolge von James Quincey als CEO antreten wird, während Quincey zum Executive Chairman wechselt. Der vom Vorstand genehmigte Nachfolgeplan folgt auf Quinceys neunjährige Amtszeit, in der er das Unternehmen zu einem Gesamtgetränkehersteller umgestaltet und über 10 Milliarden-Dollar-Marken hinzugefügt hat. Braun, der über umfangreiche internationale Erfahrung bei Coca-Cola verfügt, wird sich auf globale Wachstumschancen und die Nutzung von Technologie zur Steigerung der Unternehmensleistung konzentrieren.
Der Federal Reserve Board und der Federal Open Market Committee haben ihre Wirtschaftsprognosen aus der Sitzung vom 9. bis 10. Dezember veröffentlicht und geben damit Einblicke in die Einschätzung der Zentralbank zu wichtigen Wirtschaftsindikatoren wie Inflation, BIP-Wachstum und Arbeitslosenquote.
Der Offenmarktausschuss der US-Notenbank senkte den Leitzins um 0,25 % auf 3,5–3,75 %, da sich das Beschäftigungswachstum verlangsamte, die Arbeitslosigkeit stieg und die Inflation weiterhin über dem Zielwert von 2 % lag. Der Ausschuss stellte eine erhöhte Unsicherheit und Abwärtsrisiken für die Beschäftigung fest und verpflichtete sich, die Wirtschaftsdaten zu beobachten und die Politik bei Bedarf anzupassen, um ein Höchstmaß an Beschäftigung und Preisstabilität zu unterstützen. Die Abstimmung fiel mit 9 zu 3 Stimmen aus, wobei einige Mitglieder andere Zinsmaßnahmen bevorzugten.
Helvetia Baloise, die neu fusionierte Versicherungsgruppe, plant in den nächsten drei Jahren den Abbau von 2.000 bis 2.600 Stellen, davon die meisten (1.400 bis 1.800) in der Schweiz und 260 bis 330 in Deutschland. Der Stellenabbau betrifft in erster Linie Unternehmensfunktionen und Backoffice-Positionen. Der Konsultationsprozess beginnt im Januar 2026.

Layout

Color mode

Predefined Themes

Layout settings

Choose the font family that fits your app.

Choose the gray shade for your app.

Choose the border radius factor for your app.